Wednesday, May 23, 2007

Banff

So, nun sind wir mit viel Glueck in Banff angekommen. Das Greyhound-Busunternehmen hat naemlich ein Tag vor unserer Abreise zu streiken begonnen. Netterweise hat uns Val, eine Freundin der Farmer gegen die Buskosten her gefahren, nachdem auch kein Mietwagen mehr zu bekommen war.
Wir sind in einer grandiosen Jugendherrberge im wunderschoenen Nationalpark untergebracht. Man lernt so viele nette Leute kennen, z.B. Noell, ein Kanadier der uns gleich am ersten Tag angequatscht hat. Mit ihm sind wir viel unterwegs und haben jede Menge Spass. Er ist ein unheimlich lieber, tiefgruendiger Mensch, mit irischer Abstammung- daher wohl auch aeusserst trinkfest.


Wir wandern taeglich und geniessen die Natur. Viele Tiere konnten wir schon beobachten.


Abends sind wir immer in der kleinen Bar der Jugendherrberge mit Billard, Kicker und Dat.
Heute hat Jan seinen 24. Geburtstag, und wir haben letzte Nacht spontan entschieden gleich in der Fruehe einen Ausritt mitzumachen. War total aufregend und lustig, Marc hatte etwas Probleme mit der Lenkung....die Notbremse hat er schliesslich doch gefunden.


Nach dem Ritt, gings heftig hiken. Leider haben wir noch immer keinen Baeren gesehen.
Jetzt noch ein paar Bilder dieser traumhaften Gegend.





So, nun sind wir fuers erste befriedigt- wir sind einem Grizzly mit zwei Jungen ca. 15 m entfernt von uns begegnet! Wow, das war beeindruckend, er ist in seiner vollen Groesse fuer uns aufgestanden und war gluecklicherweise ganz friedlich.
Wir waren mit Beth unterwegs, eine Aerztin aus Edingburgh, die total ausser sich war vor Angst.
Schliesslich mussten wir diesen unbeschreiblichen Nationalpark, bepackt mit all diesen wundervollen Eindruecken und Erlebnissen, wieder verlassen um uns ins naechste Farmabenteuer zu begeben.

Farmexpeience

So, nun haben wir unsere ersten Erfahrungen auf der Farm hinter uns. Sie war in Millet in der Naehe von Edmonton gelegen, ziemlich in der Pampa gelegen. Das "Anwesen" wie man auf dem unschwer erkennen kann gehoert einer recht wohlhabenden Familie. Es gab sehr viele Annehmlichkeiten, wie HotTub, Billardtisch,Sonnenuntergaenge auf dem Balkon und wunderschoen gelegen. Ausserdem haben sie einen unglaublich suessen Hund namens Jake, der sich so freut jedesmal, wenn man das Haus verlaesst.

Es war alles in allem eine gute Erfahrung, wir hatten es uns nur ein wenig anders vorgestellt. Mit den Farmern hatten wir nicht wirklich viel zu tun, fuer sie waren wir mehr Arbeiter und sie schienen nicht so recht an uns als Person interessiert. Anfangs mussten wir ziemlich lange Arbeiten, was wir aber bald angesprochen haben, und so waren es letztendlich 6 Std. pro Tag und insgesamt leider nur 2 freie Tage in der ganzen Zeit. So konnten wir nicht viel von der Gegend besichtigen, ausser Edmonton mit der groessten Mall der Welt.

Wirklich beeindruckend mit Wasserpark, Kino, Freizeitpark und tausend Geschaeften. Diesmal war es erstaunlicherweise umgekehrt, ich kann schon gar nicht mehr zaehlen wieviel Schuhgeschaefte wir wegen neuer Sommerschuhe fuer Marc durchwandert haben....
Die Farmarbeit bestand hauptsaechlich aus Umpflanzen von Blumen und Gemuese, Aussaeen auf den Feldern und Unkraut rupfen(die mit Abstand angenehmste Arbeit! Aber mein Ruecken hat sich erstaunlicherweise schnell daran gewoehnt).

Super war, dass wir in der Zeit Florian aus Frankreich und Jan aus Hamburg kennengelernt haben, der seine Zeit auf der Farm frueher abgebrochen hat, um uns nach Banff zu begleiten. Danach beginnt er seinen Sommerjob auf einer Fishing lodge.

Friday, May 18, 2007

Ankunft in Calgary

Hallo Leute!

Wir haben uns ueberlegt anstatt dauernd Bilder an alle zu schicken ein Online-Tagebuch zu schreiben. Also wer Lust hat unseren Trip zu verfolgen, der lese nun weiter. Das Bild links zeigt einen Teil der Skyline von Calgary. Leider sind nur die Wolken- kratzer beeindruckend, der Rest der Stadt ist ziemlich karg. Es gibt nur wenige Gruenanlagen und der einzige Park in Calgary Downtown
wird bei Sonnenschein von Joggern ueberflutet.
Shoppen gehen ist dagegen hervorragend moeglich. Fast jeder Wolkenkratzer beinhaltet seine eigene Mall mit vielen Geschaeften, vor allem Klamottenshops.
Ein Desaster fuer alle Maenner und ein Paradis fuer die Frauen. Man wird von Shop zu Shop geschleift (Ich bin ziemlich platt).
Aber ausser Shoppen waren wir noch im Zoo von Kanada, der ein ziemliches Paradis fuer die Tiere ist. Es gab sogar einen Dinopark, der vor allem Phillip interessiert haette.
Ein weitere Hoehepunkt war das Treffen mit Kristinas Verwandten. Sie haben uns vom Flughafen abgeholt und zu sich nach Hause zum Barbeque eingeladen. Ich habe erstmals kanadische Steaks gegessen und ich kann nur sagen delicous. Nach dieser kulinarischen Erfahrung haben wir uns am naechsten Tag per Greyhound auf den Weg nach Millet gemacht zur Farmarbeit.