Nach Vancouver Island sind wir mit einer riesigen Faehre gekommen und das bei wundervoll warmen, sonnigen Wetter.
Dort waren wir zuerst in Victoria, der Hauptstadt, welche ganz und gar in britischem Stil gbaut ist.
Es gibt hier tolle, alte Gebaeude und man fuehlt sich hier ein wenig mehr zu Hause (zumindest was die europaeischen Staedte angeht).
Hier sind wir dann auf ein Musikfestival gestossen, mit kleinen brasilianischen Gruppen und einem Ska-Abend.
Anschliessend waren wir ein paar Tage bei Marcs ehemaligen Mitbewohner Andrej und seiner Familie. Er hat vor 3 Jahren Carlie, eine Kanadierin geheiratet und lebt seitdem dort. Nun haben die beiden eine kleine einjaehrige und unheimlich suesseTochter -Ayla.
Sie haben uns ganz herzlich aufgenommen und uns einiges in der Umgebung gezeigt. So ist Marc z.B. endlich wieder zu seinen heiss geliebten Laugenbroetchen gekommen, von einer echten deutschen Baeckerei auf der Insel.
Wir hatten zusammen eine tolle Zeit, waren in Parks, am Strand, mit der Faehre unterwegs und haben uns gegenseitig lecker bekocht.
Die naechste Etappe war dann Tofino an der Westkueste. Dort gibt es richtigen Regenwald mit atemberaubenden Wanderwegen. Dementsprechend oft regnet es allerdings auch und unsere Vorstellung vom erholsamen Strandurlaub wurde doch relativ schnell zu Nichte gemacht.
Die Straende hier sind einfach genial, weisser Sand mit tausenden voll Muscheln und das Wasser ist eiskalt.
Hier gibt es jede Menge Surfer und komischer Weise sehr viele Deutsche. So haben wir Silke aus dem Allgaeu und Andreas aus der Pfalz kennen gelernt, mit denen wir lustige Abende verbrachten.
Mit Silke haben wir eine 50 km lange Radtour gemacht und sind klatschnass zurueckgekommen, aber das scheint hier normal zu sein.
Am naechsten Tag sind wir dann los nach Ucluelet auf eine naechste Regenwaldwanderung direkt an der Kueste, und natuerlich wieder mal im Regen.
Am letzten Tag haben wir dann noch 2 deutsche Lehrerinnen kennengelernt, die uns mit ihrem Mietwagen netterweise mit nach Nanaimo (die letzte Station auf der Insel) genommen haben.
Nun sind wir hier in Nanaimo und mitlerweile etwas reiseerschoepft. So haben wir mal 2 Tage etwas langsamer gemacht, viel gelesen und gespielt und werden morgen nochmal auf eine kleinere Insel herueberfahren.
Monday, July 23, 2007
Vancouver
In Vancouver angekommen, nach 11 stuendiger Nachtfahrt, waren wir ziemlich erledigt und gleichzeitig geschockt. Wir fuhren naemlich mit dem Bus (5.30 Uhr morgends) durch schlimmste Viertel zu unserer Jugendherrberge - die Drogenszene hier ist die groesste in Kanada.
2 Stunden spaeter sassen wir allerdings schon direkt am Pazifik bei Sonnenaufgang und Marc hat von seiner Family erfahren, dass er in Mannheim an der Berufsschule anfangen kann. Das sind wirklich Momente des Gluecks im Leben....
Vancouver ist wirklich eine tolle Stadt, mit so viel abwechslungsreichen Moeglichkeiten.
Wir waren in tollen Museen, im riesigen Stanleypark, im botanischen Garten, in einem grossen Aquarium,auf Granville Island,Chinatown, Gastown,am Strand und in den vielen netten Einkaufsstrassen.
Abends haben wirs gerade noch ins Bett geschafft.
2 Stunden spaeter sassen wir allerdings schon direkt am Pazifik bei Sonnenaufgang und Marc hat von seiner Family erfahren, dass er in Mannheim an der Berufsschule anfangen kann. Das sind wirklich Momente des Gluecks im Leben....
Vancouver ist wirklich eine tolle Stadt, mit so viel abwechslungsreichen Moeglichkeiten.
Wir waren in tollen Museen, im riesigen Stanleypark, im botanischen Garten, in einem grossen Aquarium,auf Granville Island,Chinatown, Gastown,am Strand und in den vielen netten Einkaufsstrassen.
Abends haben wirs gerade noch ins Bett geschafft.
Sunday, July 22, 2007
Die letzte Farm oder vielmehr Campingplatz
Nun sind wir auf einem Campigplatz in der Naehe von Nelson-der Hippiestadt-angekommen.
Dort sind wir anstatt der versprochenen Suite in einem winzigen Wohnwagen, Modell 18. Jahrhundert untergebracht.
Aber gut, wir sind ja nicht waehlerisch. Ausserden ist die Natur drum herum umso schoener, es ist mitten im Wald und direkt an einem Fluss gelegen.
Die Familie ist sehr gestresst und hat wenig Zeit fuer uns, sie haben zwei adoptierte Kinder aus Nepal, welche in unseren Augen ziemlich verzogen sind.
Brian, der Vater, arbeitet taeglich von 4 Uhr in der Fruehe bis Abends um 22 Uhr, waehrend Chris (seine Frau) den Campingplatz organisiert.
Sie beide sind schon in der ganzen Welt herumgekommen, haben aber die offene, freundliche "Traveller-Art" irgendwie verloren oder sind einfach zu gestresst.
Also machen wir eben unser eigenes Ding, wobei hier auch nicht viel los ist. Wir koennen nur nach Nelson fahren, welches 50 km entfernt liegt und die Busverbindung aeusserst bescheiden ist. Leider sind die Schnaken hier auch so dermassen schlimm, dass nicht an Wandern oder Abends draussen sitzen zu denken ist.
Dafuer haben sie uns mal ihr Kanu geliehen und wir sind einen halben Tag den Fluss entlang geschippert.Einfach herrlich mit der Aussicht auf bewaldete Berge.
Ausserdem haben wir eine super nette Kanadierin ( Betty) kennen gelernt, die uns im Supermarkt angequatscht und uns spontaner Weise auf einen Ausflug eingeladen hat. Sie kennt sich in der Region bestens aus und hat uns einiges gezeigt, so dass wir einen wundervollen Tag zusammen verbracht haben.
Ach und eine Hochzeit durften wir gluecklicherweise auch miterleben.
Auf dem Campingplatz muessen wir uebrigends ordentlich anpacken( mal wieder Unkraut rupfen, Kabinen saeubern, Holzarbeiten, Steinmauern bauen, etc.), haben aber auch genuegend freie Zeit.
Am ersten Tag hatte ich glaub ich einen kleinen Hitzeknall, da wir 5 Std. in der prallen Sonne Schwerstarbeit verrichten mussten. Die darauffolgenden Tage waren aber dann weniger anstrengend und abwechslungsreicher, wie z.B. Kompost bearbeiten - ich glaube ich habe noch nie im Leben was schlimmeres gerochen.
Dort sind wir anstatt der versprochenen Suite in einem winzigen Wohnwagen, Modell 18. Jahrhundert untergebracht.
Aber gut, wir sind ja nicht waehlerisch. Ausserden ist die Natur drum herum umso schoener, es ist mitten im Wald und direkt an einem Fluss gelegen.
Die Familie ist sehr gestresst und hat wenig Zeit fuer uns, sie haben zwei adoptierte Kinder aus Nepal, welche in unseren Augen ziemlich verzogen sind.
Brian, der Vater, arbeitet taeglich von 4 Uhr in der Fruehe bis Abends um 22 Uhr, waehrend Chris (seine Frau) den Campingplatz organisiert.
Sie beide sind schon in der ganzen Welt herumgekommen, haben aber die offene, freundliche "Traveller-Art" irgendwie verloren oder sind einfach zu gestresst.
Also machen wir eben unser eigenes Ding, wobei hier auch nicht viel los ist. Wir koennen nur nach Nelson fahren, welches 50 km entfernt liegt und die Busverbindung aeusserst bescheiden ist. Leider sind die Schnaken hier auch so dermassen schlimm, dass nicht an Wandern oder Abends draussen sitzen zu denken ist.
Dafuer haben sie uns mal ihr Kanu geliehen und wir sind einen halben Tag den Fluss entlang geschippert.Einfach herrlich mit der Aussicht auf bewaldete Berge.
Ausserdem haben wir eine super nette Kanadierin ( Betty) kennen gelernt, die uns im Supermarkt angequatscht und uns spontaner Weise auf einen Ausflug eingeladen hat. Sie kennt sich in der Region bestens aus und hat uns einiges gezeigt, so dass wir einen wundervollen Tag zusammen verbracht haben.
Ach und eine Hochzeit durften wir gluecklicherweise auch miterleben.
Auf dem Campingplatz muessen wir uebrigends ordentlich anpacken( mal wieder Unkraut rupfen, Kabinen saeubern, Holzarbeiten, Steinmauern bauen, etc.), haben aber auch genuegend freie Zeit.
Am ersten Tag hatte ich glaub ich einen kleinen Hitzeknall, da wir 5 Std. in der prallen Sonne Schwerstarbeit verrichten mussten. Die darauffolgenden Tage waren aber dann weniger anstrengend und abwechslungsreicher, wie z.B. Kompost bearbeiten - ich glaube ich habe noch nie im Leben was schlimmeres gerochen.
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